Aktuelle News aus München

10.07.2018 tz.de - Diesel-Besitzer unter Druck: Werden in München 61 Autos stillgelegt? Hoffnung für Helmut Steinle und seinen Seat Altea XL, den das KVR stilllegen lassen will... hier weiter lesen

03.07.2018 tz.de - 100 Millionen teurer als geplant: Kosten für Verkehrsprojekte drohen zu explodieren Zwei zentrale Verkehrsprojekte der Stadt drohen teurer zu werden: die Verlängerung... hier weiter lesen

02.07.2018 sueddeutsche.de - Dicke Luft in Freising Der Freisinger Kreisverband des Verkehrsclubs Deutschland misst einen Monat lang Stickstoffdioxid in der Domstadt... hier weiter lesen

07.06.2018 welt.de - Erster Diesel bekommt in München Fahrverbot In München haben die Behörden das erste Dieselauto mit manipulierter Software aus dem Verkehr gezogen... hier weiter lesen

31.05.2018 br.de - Deutsche Umwelthilfe will Fahrverbote erzwingen München hat bayerweit mit den höchsten Grenzüberschreitungen bei Stickoxid zu kämpfen. Dennoch will die Stadt keine... hier weiter lesen

24.05.2018 sueddeutsche.de - Der Kampf um saubere Luft in München geht weiter Der Freistaat Bayern und die Deutsche Umwelthilfe haben Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts... hier weiter lesen

18.05.2018 deutschlandfunk.de - Umweltzone fortschreiben "kurzfristig wirkend, gerecht" München führt die Liste stickoxidbelasteter Städte an. Josef Schmid, Zweiter Bürgermeister der Stadt... hier weiter lernen

04.05.2018 sueddeutsche.de - So unterschiedlich verschmutzt ist die Luft auf Münchens Straßen Die "Schlechtluft-Oasen" an Landshuter Allee und Stachus sind in München keineswegs die einzigen... hier weiter lesen

22.04.2018 focus.de - In Städten wie München oder Stuttgart Bundesumweltministerin Svenja Schulze hält Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Deutschland für kaum noch vermeidbar... hier weiter lesen

10.04.2018 sueddeutsche.de - Debatte um Dieselfahrverbot Um den Luftreinhalteplan und das Dieselfahrverbot geht es beim "Treffpunkt Politik" der Moosacher SPD am Dienstag, 10. April... hier weiter lesen

Blaue Umweltzone in München – Planung

Der Oberbürgermeister von München Dieter Reiter sieht einen starken Handlungsbedarf beim Thema Luftverschmutzung und hat eine längere Planungsphase anberaumt. Der Frage wird, durch die ausstehende Klage der Deutschen Umwelthilfe auf Einhaltung von Grenzwerten, zusätzlich Nachdruck verliehen.

Zu Beginn des Jahres 2018 erwirkte die DUH erneut die Zahlung eines Zwangsgeldes, weil der Luftreinhalteplan immer noch keine effektiven Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität umfasst. Daher sollen im folgenden Jahr mögliche Maßnahmen und ihre positiven Auswirkungen auf die städtische Luftqualität debattiert werden, auch eine Blaue Zone schließt er nicht aus. Mit dem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichtes vom 28.02.2018 wurde die Münchens Situation gestärt und Reiter will nun möglichst schnell mit der bayrischen Landesregierung zusammenarbeiten und eine Lösung für München herbeiführen.
Widerstand gegen solche Vorhaben kommt jedoch nicht nur aus politischen Kreisen, sondern auch von dem in München ansässigen Autokonzern BMW, der eher auf Anreize beim Kauf von Autos mit alternativen Antriebsmöglichkeiten setzen möchte. Die Grünen hingegen gehen sogar noch weiter und wollen über die Einführung einer Blauen Umweltzone hinaus nun auch besonders schadstoffreiche SUV aus der Innenstadt verbannen. Die Münchener Debatte wird also durch sehr unterschiedliche Akteure sehr vielseitig geführt.

Stickoxide in München - Informationsstand bis Februar 2018

München wurde 2017 die Stadt mit der höchsten Stickstoffdioxid-Belastung in Deutschland. In der bayerischen Landeshauptstadt lag der Jahresmittel bei 78 µg/m3.

In München existieren derzeit 5 Messstellen, die vom Bayerischen Landesamt für Umwelt betrieben werden. Teilweise werden hier Tagesmittelwerte für Stickoxid gemessen, die bis zu 150% des EU-Grenzwertes von 40 µg/m3 erreichen. Schuld an diesen Überschreitungen sind größtenteils Diesel-Fahrzeuge, die die vorgeschriebenen Normen für NO2 nicht einhalten. Aus diesem Grund hat München bereits einige Initiativen ergriffen. Zum Beispiel hat es DHL-Depots im Stadtzentrum eingeführt, von denen aus nur mit E-Autos und Elektro-Scootern ausgeliefert wird. Andererseits wird das Ausbleiben deutlicherer Maßnahmen zur Erneuerung des Münchener Nahverkehrs kritisiert, der momentan wenig innovativ ist. Auf Grund der hohen Luftverschmutzung, sieht OB Reiter umfangreiche Maßnahmen zwar als notwendig an, hat allerdings bereits verkündet, dass es um die Einführung von Fahrverbotszonen keinen Weg herumgibt.