Aktuelle News aus Köln

04.12.2018 rundschau-online.de - Kommentar zum neuen Parkkonzept Drohendes Dieselfahrverbot zeigt: Es geht doch. Was gab es nicht schon für massive Kritik... hier weiter lesen

23.11.2018 rundschau-online.de - Rat diskutiert Diesel-Drama: „Ohne weniger Pkw geht es nicht“ Von verpassten Chancen wurde viel geredet, von reinen Lippenbekenntnissen, von eklatanten Versäumnissen... hier weiter lesen

09.11.2018 express.de - Richter sperrt fast ganz Köln – das müssen Autofahrer jetzt wissen Das Gebiet der Kölner Umweltzone erstreckt sich auch ins Rechtsrheinische. Kleine Grafik... hier weiter lesen

05.11.2018 focus.de - Köln, Bonn, Gelsenkirchen, Essen, Dortmund und Bochum drohen Fahrverbote Am kommenden Donnerstag wird vor dem Verwaltungsgericht Köln über Fahrverbote in Köln... hier weiter lesen

17.10.2018 ksta.de - Köln bereitet sich auf Diesel-Fahrverbote vor Nach dem Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts zu Straßensperrungen für Dieselfahrzeuge in der Bundeshauptstadt verdichten sich auch in Köln die Anzeichen, dass es ab kommendem Jahr zu Fahrverboten... hier weiter lesen

05.10.2018 rundschau-online.de - Verkehrsdezernentin schließt Diesel-Fahrverbote für Köln nicht aus Noch ist offen, ob die Autokonzerne den von der Bundesregierung geforderten Umrüstungen von Dieselfahrzeugen... hier weiter lesen

24.08.2018 spiegel.de - Kein TÜV ohne Softwareupdate in NRW Softwareupdates für manipulierte Dieselautos sind keine freiwillige Entscheidung, sondern Pflicht. Das gilt in NRW nicht nur für die Hersteller, sondern auch für die Halter... hier weiter leiten

13.08.2018 rp-online.de - Umweltbundesamt schlägt Alarm Das Umweltbundesamt rechnet damit, dass in Städten mit hoher Verkehrsbelastung wie Düsseldorf und Köln die Luftgrenzwerte für Stickstoffdioxid auch in diesem Jahr überschritten werden. Bislang ... hier weiter lesen

Blaue Umweltzone in Köln – Planung

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) gab mehrfach an, dass man ihrer Meinung nach nicht um Fahrverbote herumkomme. Diese würden idealerweise mit einer Blauen Plakette zusammenkommen, die national einheitliche Regelungen einleitet. Auf einem CDU-Parteitag im März 2018 gab sie dann jedoch an, dass man „nicht auf die blaue Plakette warten“ könne, denn die Luftverschmutzung ist auch im Vergleich mit anderen deutschen Großstädten sehr hoch. Sollte es nun zu individuellen Fahrverbote kommen, will sich die Stadt Köln von anderen Beispielen inspirieren lassen. Das Beispiel Hamburg zeige beispielsweise, wie man es in Köln nicht machen wolle. Einzelne Straßen zu sperren sei uneffektiv, weil man das Problem somit zu leicht auf angrenzende Gebiete verlagere. Hinzu kommt die Frage, wie ein Verbot ohne die Blaue Plakette kontrolliert werden könnte. Hier guckt man nach Belgien, wo Fahrverbote in der Umweltzone durch intelligente Kameras überprüft werden. Dies wäre allerdings eine kosten- und zeitaufwendige Variante, die eine längere Planungsphase benötigte.

Stickoxide in Köln– Informationsstand bis Juni 2018

In Köln gibt es momentan 16 Messstellen für Luftqualität, an denen das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen den Anteil von Schadstoffen in der Luft misst. An 14 dieser Messorte werden auch Stickoxide untersucht. Es ist zu bemerken, dass sich die Stickstoffdioxid-Konzentrationen in Köln seit dem Jahr 2000 kaum verändert haben. An allen Messstellen werden die EU-Grenzwerte für Luftverschmutzung jedoch kontinuierlich überschritten. Besonders herauszuheben ist hierbei der Clevische Ring, wo der der Anteil von Stickoxid in der Luft mit rund 80 µg/m3 regelmäßig das Doppelte der erlaubten Grenzwerte erreicht.
Das Land Nordrhein-Westfalen wurde übrigens von der EU eine Fristverlängerung für die Einhaltung von Grenzwerten der Luftqualität zugesprochen. Diese Verlängerung wird vergeben, wenn nachgewiesen wird, dass die entsprechende Region auf Grund ungünstiger Straßenschluchten, klimatischer Bedingungen oder besonders starken Ferntransports die Luft nicht in kurzer Zeit verbessern kann. Die Verlängerung der Frist wurde der Stadt Köln 2010 zugesprochen und lief 2015 aus. Somit ist die Verbesserung der Luftqualität trotz allem seit mehreren Jahren hinfällig.