Aktuelle News aus Köln

28.05.2018 express.de - Kölner Umweltdezernent will Kameras mit Kennzeichenerkennung Umwelt- und Gesundheitsdezernent Prof. Dr. Harald Rau geht davon aus, dass es 2019 Diesel-Fahrverbote in... hier weiter lesen

25.05.2018 motor-talk.de - Köln drohen Diesel-Fahrverbote In Köln drohen Einschränkungen für Dieselfahrzeuge. Die Bürgermeisterin Henriette Reker hält Fahrverbote in der Domstadt für wahrscheinlich... hier weiter lesen

24.05.2018 focus.de - Kölner Oberbürgermeisterin will "verhältnismäßige" Fahrverbote Köln hält eine Armlänge Abstand zum Diesel: Nach Hamburgs Ankündigung von Diesel-Fahrverboten ha... hier weiter lesen

25.04.2018 rundschau-online.de - Handlungsunfähigkeit macht ratlos Köln - Die Handlungsunfähigkeit lässt einen kopfschüttelnd und ratlos zurück. Nahezu nichts hat die Stadtverwaltung umgesetzt... hier weiter lesen

21.03.2018 ksta.de - Kölns OB Reker denkt an pauschale Diesel-Fahrverbote Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat erstmals Fahrverbote für den Autoverkehr ins Spiel gebracht... hier weiter lesen

19.03.2018 rundschau-online.de - Reker rechnet mit Fahrverboten in Köln Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hält Diesel-Fahrverbote in der Domstadt für unausweichlich... hier weiter lesen

27.02.2018 ksta.de - Fahrverbot könnte mehr als 91.000 Kölner Diesel-Autos treffen Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat den Weg für Diesel-Fahrverbote in Deutschland geebnet... hier weiter lesen

Blaue Umweltzone in Köln – Planung

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) gab mehrfach an, dass man ihrer Meinung nach nicht um Fahrverbote herumkomme. Diese würden idealerweise mit einer Blauen Plakette zusammenkommen, die national einheitliche Regelungen einleitet. Auf einem CDU-Parteitag im März 2018 gab sie dann jedoch an, dass man „nicht auf die blaue Plakette warten“ könne, denn die Luftverschmutzung ist auch im Vergleich mit anderen deutschen Großstädten sehr hoch. Sollte es nun zu individuellen Fahrverbote kommen, will sich die Stadt Köln von anderen Beispielen inspirieren lassen. Das Beispiel Hamburg zeige beispielsweise, wie man es in Köln nicht machen wolle. Einzelne Straßen zu sperren sei uneffektiv, weil man das Problem somit zu leicht auf angrenzende Gebiete verlagere. Hinzu kommt die Frage, wie ein Verbot ohne die Blaue Plakette kontrolliert werden könnte. Hier guckt man nach Belgien, wo Fahrverbote in der Umweltzone durch intelligente Kameras überprüft werden. Dies wäre allerdings eine kosten- und zeitaufwendige Variante, die eine längere Planungsphase benötigte.

Stickoxide in Köln– Informationsstand bis Juni 2018

In Köln gibt es momentan 16 Messstellen für Luftqualität, an denen das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen den Anteil von Schadstoffen in der Luft misst. An 14 dieser Messorte werden auch Stickoxide untersucht. Es ist zu bemerken, dass sich die Stickstoffdioxid-Konzentrationen in Köln seit dem Jahr 2000 kaum verändert haben. An allen Messstellen werden die EU-Grenzwerte für Luftverschmutzung jedoch kontinuierlich überschritten. Besonders herauszuheben ist hierbei der Clevische Ring, wo der der Anteil von Stickoxid in der Luft mit rund 80 µg/m3 regelmäßig das Doppelte der erlaubten Grenzwerte erreicht.
Das Land Nordrhein-Westfalen wurde übrigens von der EU eine Fristverlängerung für die Einhaltung von Grenzwerten der Luftqualität zugesprochen. Diese Verlängerung wird vergeben, wenn nachgewiesen wird, dass die entsprechende Region auf Grund ungünstiger Straßenschluchten, klimatischer Bedingungen oder besonders starken Ferntransports die Luft nicht in kurzer Zeit verbessern kann. Die Verlängerung der Frist wurde der Stadt Köln 2010 zugesprochen und lief 2015 aus. Somit ist die Verbesserung der Luftqualität trotz allem seit mehreren Jahren hinfällig.