Hellblau oder Dunkelblau - In jedem Falle kommt die Blaue Plakette!

Wann, Wo, Warum: Tagesaktuelle Infos zur Blauen Plakette

Die Blaue Plakette - Ob sie hellblau oder dunkelblau ist - Sie ist in jedem Falle Blau!

Die Dieselfahrverbote in Deutschland sind da! - Gesundheit geht vor Mobilität!

Das Bundesverwaltungsgericht hat am 27.02.2018 beschlossen, dass Dieselfahrverbote in besonders belasteten Stadtzentren rechtlich möglich sind. In Leipzig wurden die Sprungverfahren der Länder Nordrhein-Westfahlen und Baden-Württemberg entschieden.
Nun steht fest, dass Dieselfahrzeuge, die besonders viel Stickoxid ausstoßen, vom Verkehr ausgeschlossen werden dürfen. Doch wie diese Maßnahme durchgesetzt wird, bleibt während der nächsten Wochen abzuwarten. In jedem Fall müssen nun Stickoxidschleudern in Zukunft von sauberen Fahrzeugen unterschieden werden. Wie diese Verbote in Blauen Zonen umgesetzt werden wird, ist bereits erkennbar.
Für ihre Nutzung bleiben dann allerdings unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten: Sollen Fahrverbote dauerhaft gelten und für alle Fahrzeuge? Soll nur der Wirtschaftsverkehr vom Verkehr ausgeschlossen werden oder gerade dieser nicht? Könnten Fahrverbote auch nur temporär im Falle von Luftverschmutzungsspitzen gelten, so wie wir es aus dem Nachbarland Frankreich kennen?
In jedem Falle ist die Stadt Hamburg schon mal mit gutem Beispiel vorangegangen und hat zwei Dieselfahrverbotszonen zu Ende Mai 2018 beschlossen. Welche Plaketten in diesen Zonen gelten, erfahren Sie hier.

Stuttgart: Euro 5 Fahrverbote kommen!

Die grün-schwarze Regierungskoalition in Baden-Württemberg hatte sich darauf geeinigt, Dieselfahrzeuge der EURO-Klassen 0 - 4 ab Januar 2019 von der Umweltzone auszuschließen. Auf ein geplantes Verbot für Euro 5 wurde fälschlicher vorerst verzichtet. Nach einer erneuten Klage der DUH hat das  Verwaltungsgericht nun angewiesen, dass Verbote für Euro 5 mit in den Luftreinhalteplan aufgenommen werden müssen, ansonsten droht ein Zwangsgeld von 10.000 €.
Die Regierung hatte noch gehofft, dass die kürzlich Änderungen der Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) und deren „Toleranzgrenze“ die Stadt vor weiteren Fahrverboten schützt. Es ist bereits die zweite Entscheidung gegen die Bundesregierung und gegen die maßgeblich von Andres Scheuer gestalteten Toleranzgrenze. Letztendlich bleibt nur noch die Frage offen wie die Fahrverbote effizient kontrolliert und eingehalten werden sollen ohne Blaue Plakette? Die Polizei ist laut Deutsche Polizeigewerkschaft schon jetzt völlig überlastet.

„Maßnahmen für saubere Luft reichen nicht aus“

Trotz Fortschritten sind die Stickstoffdioxid-Belastungen in vielen deutschen Städten weiter viel zu hoch, 57 Städte liegen über dem NO2-Grenzwert.
Die Stickstoffdioxid-Belastungen in vielen deutschen Städten sind nach Aussage des Umweltbundesamts weiterhin viel zu hoch. Nach Ansicht der Präsidentin des Umweltbundesamts, Maria Krautzberger, gehe der Trend zwar in die richtige Richtung, aber die bisherigen Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualitäten reichten nicht aus. Die UBA-Präsidentin forderte jüngst eine schnelle Nachrüstung älterer Dieselautos mit wirksamen Katalysatoren, um den EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresmittel überall einzuhalten. Überschrittene NO2-Werte sind der Grund für Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge in Stuttgart, Hamburg und Darmstadt. Andere Städte wie etwa Berlin könnten folgen.

Zur Erinnerung: Die Luftverschmutzung durch Diesel-Abgase war im vergangenen Jahr in 57 Städten höher als erlaubt. Die höchste Belastung im Jahr 2018 vermeldete Stuttgart mit 71 Mikrogramm vor Darmstadt mit 67 und München mit 66 Mikrogramm. Neu oder wieder auf der „Problem-Liste“ sind die Städte Leipzig, Ulm, Koblenz, Eschweiler (NRW) sowie Sindelfingen.
Bereits Ende Januar 2019 hatte das UBA auf Basis erster Daten informiert, dass aufgrund eines Mixes aus Tempolimits, Verkehrsbeschränkungen, modernerer Autos und Software-Updates (Diesel-Abgasreinigung) die Belastungen zurückgehen.

Neuester Stand: Die Gerichturteile zu kommenden Dieselfahrverboten 2019 in Deutschland

Das Jahr 2018 ist in Deutschland zum Jahr der Entscheidungen zu Dieselfahrverboten geworden. Die Deutsche Umwelthilfe DUH hatte eine Vielzahl von deutschen Städten wegen der Überschreitung von Grenzwerten für Luftqualität verklagt und gewonnen.
Die Städte Aachen, Frankfurt am Main, Köln, Bonn, Mainz, Essen, Gelsenkirchen, Berlin wurden in diesem Zuge von den Gerichten zur Einführung von Fahrverboten verpflichtet.

Angefangen hatte es mit dem grundlegenden Entscheid vor dem Bundesverwaltungsgericht im Februar 2018, das Dieselfahrverbote für möglich erklärte, solange diese verhältnismäßig seien. Nach diesem Urteil war dann Aachen die erste Stadt, für die ein Richter Dieselfahrverbote an belasteten Streckenabschnitten verordnete. Dieselfahrverbote sollten dort bereits ab Januar 2019 eingeführt werden, allerdings entschied sich die Stadt Aachen in Berufung zu gehen. Zuvor hatte die Stadt Hamburg schon freiwillig - ohne ein Gerichtsurteil abzuwarten - ein Dieselfahrverbot für zwei Hauptverkehrsstraßen seit Ende Mai 2018 verhängt.

Frankfurt am Main wurde dann am 05.09.2018 zur Einführung von Dieselfahrverboten verurteilt und kündigte zunächst an, Fahrverbote innerhalb der gesamten bestehenden Umweltzone einzuführen. Mit Hinblick auf die Landtagswahlen und nach Planung weiterer Maßnahmen zur Luftreinhaltung, bleibt nun abzuwarten, ob und wann Dieselfahrverbote in Frankfurt eingeführt werden.

Das Verwaltungsgericht Berlin hatte dann am 09.10.2018 angeordnet, dass in Berlin zunächst 8 stark belastete Straßen für Dieselfahrzeuge der EURO-Klasse 0-5 gesperrt werden.
Am 25.10.2018 hat das Verwaltungsgericht Mainz entschieden, dass die Bemühungen der Stadt Mainz nicht ausreichen und Fahrverbote eingeführt werden müssen. Mainz könnte demzufolge die erste deutsche Stadt werden, die ähnlich wie in Frankreich ihre Fahrverbote individuell den aktuellen Messwerten anpasst. Mit dieser Einzellösung wäre die ohnehin bestehende Verwirrung bei Deutschlands Autofahrern perfekt.

Köln und Bonn wurden am 08.11.2018 gemeinsam zur Einführung von Dieselfahrverboten verpflichtet.

Essen und Gelsenkirchen folgten am 15.11.2018, wobei hier auch das erste Mal ein Fahrverbot für eine Autobahn, die A40 verhängt wurde, die durch das Stadtgebiet von Essen führt.

Am 21.11.2018 wurde nach einer langen Gerichtsverhandlung die Entscheidung über den Fall der Stadt Darmstadt auf den 21.12.2018 verlegt. Das Urteil wird somit von dem Entscheid über Dieselfahrverbote in Wiesbaden abhängig gemacht, welches einige Tage vorher terminiert ist.
Wiesbaden hat Glück gehabt und muss nach einem ausführlichen Maßnahmenpaket und der Einigung mit der DUH am 13.02.2019 keine Dieselfahrverbote einführen.
Aachen, Bonn, Köln, haben gegen das Urteil Berufung eingelegt. Nun entscheidet das Oberverwaltungsgericht in Münster am 01.08.2019 für Aachen und Bonn und am 12.09.2019 für Köln.

Auch die Städte Bielefeld, Bochum, Dortmund, Düren, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Oberhausen, Paderborn und Wuppertal haben Berufung eingelegt, warten jedoch noch auf einen Termin zur endgültigen Entscheidung. Es bleibt spannend.

Düsseldorf hat in seinem Luftreinhalteplan keine Fahrverbote aufgenommen. Jedoch wurden zwei Umweltspuren am 15.04.2019 eingeführt. Die Merowingerstraße stadteinwärts zwischen Kopernikusstraße und Ludwig-Hammers-Platz und Prinz-Georg-Straße zwischen Moltkestraße und Bagelstraße in beide Fahrtrichtungen dürfen nur noch von Elektrofahrzeugen mit einem E-Kennzeichen bzw. einer E-Plakette, sowie dem ÖPNV und Taxis befahren werden.

Berlin muss zum 01.07.2019 Dieselfahrverbote einführen. Jedoch hat die Stadt beim Erstellen des Luftreinhalteplans wohl den Aufwand unterschätzt, sodass der Termin laut eigener Aussage nicht zu halten ist. Die DUH hat am 07.06.2019 Antrag auf Vollstreckungsmaßnahmen beim Verwaltungsgericht Berlin eingereicht. Dabei geht es nicht nur um den nicht eingehaltenen Termin, sondern auch um weitere nicht berücksichtigte Fahrverbote der Straßen Alt Friedrichsfelde, Berliner Allee, Buschkrugallee, Hermannplatz, Landsberger Allee und Michael-Brückner-Straße sowie an der Stadtautobahn im Bereich des Autobahndreiecks Charlottenburg.

pdf-Broschüre zum Download: Alles was Sie über Dieselfahrverbote wissen müssen!

EU verklagt Deutschland wegen schlechter Luft

Nach langem Hin und Her hat die EU-Kommission nun endgültig entschieden, Klage gegen Deutschland zu erheben. Grund ist, dass die Bundesrepublik Grenzwerte für Luftverschmutzung, die vor 10 Jahren gemeinsam von den EU-Mitgliedsstaaten beschlossen wurden, immer noch nicht einhält. Mit im Boot sitzen England, Frankreich und weitere Länder. Nicht nur die dauerhafte Überschreitung der Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxid trägt jedoch zu dieser Entscheidung bei. Die EU-Kommission hat explizit erklärt, dass die angeklagten Länder nur ungenügende Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität eingeleitet haben. Spannend ist, wie sich die Klage auf die Debatte um Dieselfahrverbote auswirken wird. Entscheidet sich die Politik härtere Maßnahmen zu ergreifen? Wird die Automobilindustrie zum Handeln gezwungen?

Zwei Blaue Plaketten?

Hellblaue 5 für Diesel EURO 4-6ab, Dunkelblaue 6 für Diesel EURO 6d-Temp.

Das Umweltbundesamt denkt darüber nach, zur Kennzeichnung von Fahrzeugen, die wenig Stickoxid ausstoßen, zwei neue Plaketten einzuführen. Eine Plakette allein sei nicht genug, da selbst die neuesten Diesel, welche jedoch der Abgasmanipulierung unterfallen wären, noch über dem zugelassenen Stickoxidausstoß liegen. Aus diesem Grund könnte es bald zwei Blaue Plaketten geben: eine hellblaue für nachgerüstete EURO 5 Diesel sowie bereits zugelassene EURO 6 Diesel, eine zweite dunkelblaue würden nur die neuesten Diesel der Klassen EURO 6 und 6-Temp erhalten. Diese zweite, dunkelblaue Plakette soll jedoch nur in relativ kleinen und besonders stark belasteten Gebieten benötigt werden. Somit wäre auch die stufenweise Einführung von Fahrverboten, wie sie in Stuttgart vorgeschrieben wurde, erleichtert. Alle Details wer welche Plakette erhalten lönnte, finden Sie hier.

Stuttgart und Hamburg: Blaue Umweltzonen in der Green-Zones App

Ab 31.05.2018: Blaue Umweltzone Hamburg

Green-Zones, das Infoportal für europäische Umweltzonen, stellt auch hier bei Blaue Plakette alle relevanten Informationen und aktuellen Aussagen zu Dieselverboten zusammen.
Informationen des Umweltbundesamtes, Umsetzungsnotwendigkeiten, die aus dem Leipziger Urteil entstehen, Informationen aus den Planungsdokumenten der von der DUH verklagten Städte werden in praktikable Regeln, konkrete EURO-Klassen sowie in interaktive und zoombaren Karten zusammengefasst.

Stuttgart gehört zu den Städten, die noch 2018 eine Dieselverbotszone einführen wollen. Noch in diesem Jahr sollen alle Dieselfahrzeuge, die unterhalb der EURO-Norm 5 liegen, vom Verkehr ausgeschlossen werden. Ab 2019 könnten dann auch die Fahrzeuge der EURO-Norm 5 ausgeschlossen werden. Weitere Verschärfungen sind ab 2022 geplant. Die genaue Ausdehnung der in 22 Einzelzonen unterteilten blauen Umweltzone des Luftreinhalteplanes kann in der Version Nr. 9 vom Mai 2017 in der Green-Zones App und auf Blaue-Plakette.de eingesehen werden.
Weniger fragmentiert, jedoch in den Regeln genauso kompliziert stellt sich die Hamburger blaue Umweltzone dar. Sie ist zwar nur zweigeteilt, hat aber bereits jetzt unterschiedliche Zufahrtsrechte für beide Zonen-Abschnitte. In der Zone Stresemannstraße sind nur Diesel LKW mit EURO 0-5 vom Fahrverbot betroffen, PKWs (Diesel/Benzin) dürfen hier derzeit noch ohne Einschränkung fahren. In der Max-Brauer-Allee hingegen sind auch Diesel-PKW von der Durchfahrt ausgeschlossen.

© OpenStreetMap-Mitwirkende & Green-Zones GmbH
Der Kauf einer Umweltplakette oder Umweltvignette in Europa alleine hilft oftmals nicht weiter. Entscheidend ist in vielen Fällen die Kenntnis, welche Klasse der jeweiligen Plakette oder Vignette in welche Art von Umweltzone aktuell einfahren darf. Mehr zu den Echtzeit-Informationsdienstleistungen von Green-Zones hier ...
Darf mein Diesel weiter in die Stadt? Wie geht es mit dem Wirtschaftsverkehr weiter? Ist das nicht alles ein bisschen Gaga? Das sind alles berechtigte Fragen unserer besorgten Bürger! Sinn und Unsinn rund um NOₓ & Co. – alle 14 Tage bei Blue-Toons neu aufs Korn genommen. ...
Stickoxide - vor allem von Dieselfahrzeugen - sind der Grund, warum es die Blaue Plakette gibt. Wer wissen will, wie und wo Stickoxide wirken, wer außer VW & Co. für diese verantwortlich ist und wie diese unsere Gesundheit schädigen, kann sich hier detailliert darüber informieren ...
Blaue Umweltzone Zonenschild blau
Wann, wo und wie die blauen Umweltzonen in welchen Städten eingeführt werden sollen und können, legt die jeweilige Kommune fest. Berlin, München, Stuttgart & Co. werden ihre Regelungen rechtzeitig bekanntgeben. Alle News aus den Städten dazu finden Sie hier ...

Die Blaue Plakette und Umweltzonen in den Medien

26.06.2019
Im Streit über Luftverschmutzung in Städten fällt der Europäische Gerichtshof heute ein Grundsatzurteil über die Messung von Schadstoffen. Konkret geht es um die Frage, ob einzelne Betroffene die Standorte... hier weiter lesen
 
25.06.2019
Der jüngste Entscheid zum Abgasskandal zeigt, dass Verbraucher relativ auf sich gestellt sind. Sie können Ihre Ansprüche jedoch kostenlos prüfen lassen... hier weiter lesen
 
24.06.2019
 Osnabrück. „Osnabrück zählt nicht zu den Städten mit einer besonders hohen Stickstoffdioxid-Belastung und schon gar nicht zu den 15 sogenannten Intensivstädten." Mit diesen Worten hat IHK-... hier weiter lesen
 
20.06.2019
Deutschland darf nach einer Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter staatliche Zuschüsse zur umweltfreundlicheren Nachrüstung kommunaler Dieselfahrzeugen vergeben. Der Stickoxidausstoß könne... hier weiter lesen
 
19.06.2019
Die Luft an der Bönener Straße in Nordbögge war im vergangenen Jahr im Durchschnitt etwas besser als in den Jahren zuvor. Das geht aus den Messergebnissen hervor, die das Umweltbundesamt nun... hier weiter lesen
 
18.06.2019
Göttingen gehört nicht mehr zu den deutschen Städten mit dicker und schlechter Luft. Das bestätigt jetzt auch eine Gesamtbilanz des Bundesumweltamtes, die am Montag veröffentlicht wurde... hier weiter lesen
 
17.06.2019
Seit in Stuttgart die Fahrverbote für Euro-4-Diesel in Kraft getreten sind, wird um die Ausweitung auf Euro 5 gerungen. Verkehrsminister Hermann hat nun gute Nachrichten für Dieselfahrer. "Nach neuen Simulationsberechnungen kommen wir bei den Stickoxid-Emissionen... hier weiter lesen
 
14.06.2019
Busfahrer sollten die Auslandsfahrten gut im Voraus planen und die Green-Zones App herunterladen, mit der sie sehen, ob und mit welchen Regeln sie von einer Umweltzone betroffen sind. Besonders in Frankreich gibt es großflächige Zonen, die ganze Departements... hier weiter lesen
 

Dieselfahrverbot vom OVG in Leipzig am 22.02.2018 bestätigt! - Die App zum Dieselfahrverbot ab sofort kostenlos verfügbar!

Detaillierte, zoombare Karten aller blauen Umweltzonen in Deutschland
Beschreibung der Dieselverbotsregeln und blauen Plaketten der Stadt
Grüne und Blaue Umweltzonen in Deutschland und den Ländern Europas

Das von der DUH Deutsche Umwelt Hilfe angestrengte Verfahren für eine bessere Luftreinhaltung und ein Dieselfahrverbot in Stuttgart und Düsseldorf ist vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 22.02.2018 bestätigt worden.

Nunmehr ist davon auszugehen, dass es nicht nur in Stuttgart und in Düsseldorf sondern auch mittelfristig in mindestens 10 weiteren Städten Deutschlands Dieselfahrverbote geben wird, welche bestimmte Straßen/Zonen betreffen werden.

Da es sich um ein sehr komplexes Urteil handelt, wird man erst einmal die schriftliche Urteilsbegründung abwarten müssen.

In jedem Falle kann erwartet werden, das der Marktwert der Dieselfahrzeuge nunmehr weiter statk absinkt und die Fahrer der Fahrzeuge immer weniger wissen werden, wo und wann sie in eine Zone einfahren dürfen oder nicht. Mehr Info zu den Dieselfahrverboten hier.

Um die nunmehr in den Städten kommenden festen oder temporär eingerichteten Dieselfahrverbotszonen zu erkennen, zu umfahren oder mit dem richtigen Fahrzeugtyp und/oder Plakette durchfahren zu können, bedarf es der Green-Zones-App.
Hier Info über die Funktionsweise der Green-Zones App. Direktdownload für Android und iOS in 9 Sprachen im Play-Shop oder App-Store.

Hendricks: „Diejenigen, die nachgerüstet sind und fahren dürfen, müssen ja auch gekennzeichnet werden"

Ob es bei einem Dieselfahrverbot nur in Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart bleibt oder weitere Städte in 2018 hinzukommen.
Fakt ist, dass in allen diesen Städten die sauberen Diesel von dreckigen Dieseln unterschieden werden müssen und diese auch von den Benzin- und Elektrofahrzeugen. Eine Erkenntnis, die bei Fachleuten wie auch an deutschen Stammtischen seit über einem Jahr völlig auf der Hand liegt: Dies geht nur mit der blauen Plakette.
Auch deswegen gab Bundesumweltministerin Barbara Hendricks schon vor längerer Zeit bekannt: „Diejenigen, die nachgerüstet sind und fahren dürfen, müssen ja auch gekennzeichnet werden.“ Eine Erkenntnis, die das CSU geführte Verkehrsministerium bis zum heutigen Tage noch nicht ereilt hat.

Blaue Plakette N OX 2017 (Guilloche)
Die Deutsche Umwelthilfe hat eine Definition der Berechtigten für eine Blaue Plakette erstellt. Demnach sind dies im Wesentlichen nur noch Diesel-Fahrzeuge, die der Abgasnorm Euro 6 entsprechen sowie Benzin-Fahrzeuge mit der Norm Euro 3 und höher. Alle Details und mögliche Alternativen hier ...
Grüne Plakette B MK 5653 (Guilloche)
Die grüne Umweltplakette oder auch Feinstaubplakette genannt ist für Euro-4 Fahrzeuge vorgesehen, die in deutsche Umweltzonen einfahren wollen. Die Information zur Deutschen Umweltplakette erfolgt in 21 Sprachen und kann bei uns innerhalb 24h käuflich erworben werden ...
Wir geben Ihnen den Überblick über die verschiedenen Plakettenarten, die bei Feinstaub-, Stickoxid-, Elektro-, CO₂- und Umweltthemen durch nationale Behörden eingesetzt werden. Wir besorgen Ihnen die notwendigen Plaketten und Vignetten der jeweiligen Länder in Europa ...
Green Zones informiert auf über 40 Europäischen Webseiten zur Thematik Feinstaub/Stickoxide, Umwelt und CO2 in mehr als 20 Sprachen über die zunehmenden Einschränkungen des Verkehrs in den Europäischen Ländern durch die Einrichtung von Umweltzonen ...