Aktuelle News aus München

09.09.2016 Abendzeitung.de - Luftreinhaltung in München: Den Grünen stinkt's
Nachdem die Stadt den Plan zur Luftreinhaltung wiederholt nicht einhalten konnte, fordert die grün-rosa Stadtratsfraktion endlich Maßnahmen... hier weiter lesen

11.08.2016  sz.de - Grüne fordern City-Maut
Die Stadtrats-Grünen fordern nach dem Scheitern der Blauen Plakette... hier weiter lesen


Blaue Umweltzone in München - Planungen

Fünf Mitglieder des Stadtrates in München richteten bereits kurz nach dem Vorstoß der Landes-Umweltminister vom 07.04.2016 einen Stadtratsantrag an den Oberbürgermeister Dieter Reiter, in dem Auskunft darüber gegeben werden soll, inwiefern die Stadtverwaltung Blaue Umweltzonen einführen möchte und welche Fahrzeuge dies treffen wird. Insbesondere möchte man Auskunft darüber erhalten, wie viele Taxis und Lieferfahrzeuge von einer solchen Blauen Umweltzone betroffen sein würden und vor allem auch welche Zahl von Diesel-PKW außen vor bleiben müsste. Der vollständige Antrag ist hier einzusehen. Die Antwort vom 19.05.2016 hier.
Bereits am 29.09.2015 berichtete die Abendzeitung, dass die Grünen endlich Maßnahmen gegen die dicke Luft in München forderten und außerdem die Einführung der Blauen Plakette verlangten. Der Hintergrund war, dass der erlaubte Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid an der Messstelle Landshuter Allee regelmäßig weit überschritten wurde und dieser 2014 mehr als doppelt so hoch wie der von der EU vorgegebene Grenzwert lag.

Stickoxide in München - Informationsstand bis März 2016

Die Stadtverwaltung von München lehnt derzeit Maßnahmen betreffend Stickoxide ab, die über das derzeitige Ausmaß hinausgehen. Man ist der Meinung, dass allgemeine Innenstadtsperrungen und eine City-Maut unverhältnismäßig, unsozial und rechtswidrig sind. Entsprechend wird die zuständige Umweltreferentin Stephanie Jacobs in der Süddeutschen Zeitung zitiert. Nach ihrer Meinung gäbe es auch keinen akuten Handlungsbedarf, da die Feinstaubwerte eingehalten werden würden. Die Probleme rund um Stickoxide sollen mit einem Förderprogramm mit über 30-Millionen-Euro für gewerblich genutzte Elektro-Fahrzeuge geregelt werden.